Stadtvilla in U-Form

Sie haben sich für den Bau eines neuen Hauses entschieden? Wie haben Sie vorher gewohnt?

2009 hatten wir ein Reihenendhaus, Baujahr 2002 mit rund 130 Quadratmeter Wohnfläche, hier in der Nähe erworben. Die Fläche hat sich aber auf drei Ebenen – Keller, Erdgeschoss und Dachgeschoss – verteilt, was sich im Alltag als nicht sehr komfortabel erwies. Da ich (der Bauherr) in einem freistehenden Einfamilienhaus aufgewachsen bin, ist das auch immer mein persönlicher Wohntraum geblieben. Über einen Zeitraum von zehn Jahren haben wir immer nach einem geeigneten Grundstück, möglichst in einem gewachsenen Wohngebiet Ausschau gehalten. 2016 haben wir dann dieses 1.200 Quadratmeter große Areal gefunden, auf dem noch ein Haus aus dem Jahr 1928 stand. 2016 haben wir die Altimmobilie abreißen lassen.

Wie sind Sie auf ARGE-HAUS aufmerksam geworden?

Durch meine berufliche Tätigkeit (im Hausanschlussbereich) kannte ich bereits viele regionale und überregionale Hersteller aus dem Massivhaus- und Fertighausbereich. Für ARGE-HAUS haben wir uns entschieden, weil wir ein Massivhaus wollten (ein Fertighaus nach unseren Vorstellungen wäre im Übrigen genauso teuer oder teurer geworden), die Resonanzen von ARGE-HAUS-Kunden sehr positiv waren und das Unternehmen über ein eigenes Architektenteam verfügt.

Während meines Urlaubs hatte ich (der Bauherr) Zeit, mir viele Hausfotos anzuschauen und Grundrisse zu zeichnen. Für die weitere Planung erwies sich das als sehr hilfreich. Denn wir wussten schon sehr genau, was uns wichtig war und was wir wollten.

Wieso haben Sie sich für eine Stadtvilla entschieden?

Eine Stadtvilla ist der Haustyp, der am besten zu uns passt. Außerdem wollten wir zwei Vollgeschosse haben und eine möglichst geringe Dachneigung für eine angenehme Gestaltung des Dachgeschosses. All das ließ sich mit einer Stadtvilla am besten realisieren.

Welche Besonderheiten zu Ihrem Haus fallen Ihnen ein? (Architektur, Grundrissgestaltung, Ausstattung etc., Außenanlagen)

Für den Wohn-/Ess- und Küchenbereich wollten wir eine U-förmigen Grundriss. Um diese Vorgabe herum entstand der weitere Grundriss unseres Hauses.

Außerdem war es uns wichtig, dass der Wohn-/Ess- und Küchenbereich zum Garten hin ausgerichtet und durch viele Fensterflächen sowie eine circa 4 Meter breite Faltschiebetür mit Komfortschwelle mit dem Außenbereich  optisch und räumlich zu verbinden ist.

Die Offenheit als Planungsprinzip spiegelt sich auch vielen weiteren Details unseres Hauses wider. Schon im Eingangsbereich sollte jeder, der hereinkommt, dies spüren und erleben. Von hier aus hat man zum Beispiel einen freien Blick durch das Erdgeschoss und den Garten bis hin zur Grundstücksgrenze. Nach oben  hin öffnet sich schon an der Eingangstür eine eindrucksvolle Perspektive durch das Treppenhaus hin zum Ober- und Dachgeschoss.

Vom Eingangsbereich geht es links in das Gästebad, dahinter links zum Technik- und Abstellraum, einem  direkten Durchgang zur Doppelgarage und einer diskret eingefügten  Garderobe.

Rechts vom Eingangsbereich führt rechts eine gerade Betontreppe mit Holzbelag und offenem Geländer ins Obergeschoss. Hinter dem Treppenbereich rechts schließen sich der Haustechnikraum und ein Abstellraum sowie ein Arbeitszimmer (der Bauherrin) an.

Vom Eingangsbereich geradeaus kommt man in den bereits erwähnten Wohn-/Ess- und Küchenbereich. Die U-förmige Aufteilung dieses Bereiches wird durch ein Glasdach  mit Alu-einfassung, das an der Vorderseite abgerundet ist, im Außenbereich überbrückt.

Auf der vom Eingangsbereich aus links gelegenen Seite des U’s liegt der Wohnbereich mit Kamin, U-förmigem Sofa und einem  mittig von der Decke hängendem Fernseher sowie eine Vorrichtung für die Installation eines Beamers. Zur Gartenseite hin hat ein bequemer Ledersessel (Lieblingsplatz des Bauherrn) seinen Platz gefunden.

Auf der vom Eingangsbereich aus rechts gelegenen Seite befindet sich die offene Küche mit Tresen und ein großer Essbereich mit einem Holz-Esstisch.

Dier Großzügigkeit des Erdgeschosses wird noch  durch die Geschosserhöhung auf rund 2,90 Meter unterstrichen.

Über die gerade Treppe geht es weiter ins Obergeschoss (Deckenhöhe ca. 2,63 Meter) mit Galerie.

Auf der Gartenseite befindet sich der Elternbereich (abgetrennt durch eine zweiflügelige Tür mit Milchverglasung) mit Ankleide, Schlafzimmer mit Balkon (links) und großzügigem Badezimmer (rechts). Vom Schlafzimmer aus können die Hausherren den Sonnenuntergang genießen.

Der Kinderbereich zur Straßenseite mit zwei Kinderzimmern, separatem Kinderbad, Gästezimmer und ein Arbeitszimmer (des Hauherren) haben ebenfalls im Obergeschoss ihren Platz gefunden. Über eine viertelgewedelte Treppe erreicht man schließlich das ausgebaute Dachgeschoss. Es bietet Spielmöglichkeiten für die Kinder (und Erwachsenen) mit Kickertisch, Carrera-Bahn und weiteren Flächen. Außerdem dient das Dachgeschoss als praktischer Stauraum.  

Als Bodenbeläge haben wir im Erdgeschoss für den Bereich vom Eingang (inkl. der angrenzenden Nutzräume) bis zum Terrassenausgang großformatige Fliesen gewählt, für den Wohn-  sowie den Küchen- und Essbereich einen strapazierfähigen Venylboden. Im Obergeschoss ist die Galerie ebenfalls gefliest, die Zimmer sind mit Venylböden ausgelegt. Im Dachgeschoss befindet sich durchgehend ein  Venylboden. 

Zum Außenbereich: Die Terrasse lässt sich durch die bereits erwähnte Faltschiebetür direkt mit dem Haus verbinden. Geradeaus befindet sich der überdachte Teil der Terrasse, links eine offene Terrasse mit Esstisch, der mit einem Sonnenschirm bei Bedarf  beschattet werden kann.

Im Anschluss an die Terrassenbereiche öffnet sich eine große Rasenfläche, die bis zum Ende des Grundstücks verläuft. Dort befinden sich auch zwei Hochbeete, in denen wir Gemüse und Kräuter für den eigenen Bedarf anpflanzen. In einem kleinen Schuppen, ebenfalls im hinteren Teil des Grundstücks, lagern wir unsere Gartengeräte.

Ein Highlight unserer Außenanlagen ist das separate Gästehaus. Auf rund 25 Quadratmetern Wohnfläche haben ein Wohn-Schlafbereich (mit Schlafsofa), eine Küche und ein Duschbad Platz gefunden.

Auf der Rückseite des Gästehauses befindet sich noch ein überdachter Fahrradabstellbereich.

Unsere Planung sieht vor, auch einen Pool in den Garten zu bauen. Dann wird das Gästehaus zum Poolhaus umfunktioniert.

Erwähnenswert sind doch die Wasserspiele angrenzendem Sandspielplatz für die Kinder.

Wie waren Ihre Bauerfahrungen mit ARGE-HAUS?

Wir hatten uns schon  im Vorfeld viele Gedanken über unsere Wohnbedürfnisse gemacht und entsprechende Grundrisse gezeichnet. Diese haben wir zur Beratung bei ARGE-HAUS  als Basis für die weitere Planung mitgenommen. Im Laufe der Zeit wurden einige Änderungen vorgenommen, die bei ARGE-HAUS ganz ohne Mehrkosten ausgeführt wurden. In dieser Phase haben wir uns auch für die schöne Treppe vom Obergeschoss ins Dachgeschoss entschieden, die sich im Stil der Treppe vom Erd- ins Dachgeschoss auch harmonisch anpasst.

Den Rohbau hat ARGE-HAUS Berlin mit seinem eigenen Maurerteam sehr zügig und professionell errichtet. Auch die Handwerker beim Innenausbau haben gut gearbeitet und waren stets freundlich im Umgang.

Für welches Energie- und Heizkonzept haben Sie sich entschieden?

Da ich (der Bauherr) sehr technikaffin bin, wollte ich eine moderne und zukunftsfähige Technik für unser neues Haus haben, alternativen Energiequellen inklsuive.

Das Heizsystem basiert auf einer Erdwärmepumpe mit drei Tiefenbohrungen à 90 Meter. Für zusätzlichen Wohnkomfort sorgt hier die Kühlfunktion. An heißen Sommertagen schaltet die Wärmepumpenregelung über die NC-Box auf „Naural Cooling“ und leitet die Raumwärme über den Heizkreis ins kältere Erdreich ab. Diese Methode ist energiesparend, kostengünstig und sehr effektiv: An heißen Sommertagen könne wir die Räume um bis zu 5 Grad herunterkühlen.

Die geregelte Be- und Entlüftung mit Wärmerückgewinnung senkt nicht nur den Heizenergiebedarf, sondern sorgt auch permanent für ein angenehmes Raumklima.

Mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage (13,5 kWp) – mit Modulen auf dem Dach des Hauses und des  Gästehauses –  produzieren wir unseren eigenen Sonnenstrom. Dank einer Hausbatterie von E3/DC mit 14 kWh sowie mit unserem Energiemanagementsystem können wir unseren Eigenverbrauch optimieren. Zur Veranschaulichung: Seit Mitte Februar haben wir bis jetzt (Mitte August) fast keinen Strom mehr dazukaufen müssen.

Für zusätzlichen Wohnkomfort, Energieeffizienz  und Sicherheit sorgt ein Smart-Home-System. Beleuchtung, Beschattung, Bewässerung, Heizung, Audio, Alarm und  Energiemanagement sind dadurch bequem zu programmieren und zu steuern. 

Wenn Sie ein Fazit ziehen: Hat sich Ihr Traum vom Haus (Ihr Traumhaus) verwirklicht?

Unser Haus und die Außenanlagen sind genauso geworden, wie wir es uns vorgestellt hatten. Der geplante Pool im Garten und die Sauna im Elternbad werden den Wellnesscharakter unseres Zuhauses nochmal steigern.

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